Natürliche Migräne-Prophylaxe

Die Rollos runter, das Radio aus und eine kleine Schüssel neben dem Bett. Wer als Frau unter Migräne leidet, kennt solche Tage. Allerdings können sich die wenigsten tatsächlich zurückziehen. Berufstätige und Mütter sind oft trotz der quälenden, halbseitigen Kopfschmerzen, die von Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Übelkeit und Erbrechen begleitet werden können, zum Durchhalten gezwungen. „Im familiären Umfeld finden die Betroffenen selten Verständnis“, weiß Beate Fuchs, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Oft reagiere der Partner sogar verärgert, wenn Freizeitpläne geändert oder Annäherungsversuche abgewiesen würden.

 

Akutbehandlung hat Nachteile

Inzwischen stehen wirksame Medikamente zur Verfügung, die eine Migräneattacke unterdrücken können. Doch jede noch so effiziente Akutbehandlung hat einen Nachteil: Die nächste Attacke bricht meist im gewohnten Rhythmus aus. „Daher wird zusätzlich versucht, mit einer wirkungsvollen Prophylaxe die Häufigkeit von Migräneattacken zu reduzieren“, so Dr. Rüdiger Schellenberg, Schmerztherapeut aus dem hessischen Hüttenberg. Für eine tägliche, mehrmonatige Behandlung auch im schmerzfreien Intervall stünden neben synthetischen Medikamenten wie Antidepressiva oder Beta-Blockern auch natürliche Mittel wie der Pestwurz-Extrakt, enthalten etwa in „Petasites Petadolex Kapseln“, zur Verfügung. Unter www.petasites.eu beispielsweise gibt es hilfreiche Alltagstipps für Migränepatienten.

 

Mehr Lebensqualität durch natürliche Prophylaxe

Ziele der pflanzlichen Vorbeugung sind, die Lebensqualität deutlich zu steigern, die Einnahme von Schmerzmitteln zu drosseln und das Auftreten möglicher Nebenwirkungen zu vermeiden.  Aufgrund seiner schmerzstillenden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften werde der Pestwurz-Spezialextrakt auch in den Therapieleitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) empfohlen, erklärt Rüdiger Dr. Schellenberg. Mehrere placebokontrollierte Studien lieferten sehr gute Belege für die Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit des Extraktes. (djd).

 

Ein paar Tipps für weniger Migräne

– Kopfschmerztagebuch führen: So erkennt man Schmerzauslöser und kann sie meiden.

– Ausreichend trinken und regelmäßig essen: Auch Flüssigkeitsmangel oder Blutzuckerschwankungen können Anfälle auslösen.

– Ordnung in den Tagesablauf bringen und sich nicht zu viel zumuten.

– Auf einen regelmäßigen Lebensrhythmus achten und Wechsel im Schlaf-Wach-Rhythmus vermeiden: Das stabilisiert das Nervensystem.

– So oft wie möglich entspannen – etwa mit Yoga. – Mit moderatem Ausdauersport Attacken vorbeugen. (djd).

 

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