Sie Schul-Frühstücksbox-Hitlist: Eier und Müsli sind besonders beliebt

In Deutschland wird jedes fünfte Kind (22 Prozent) ohne Pausensnack in die Schule beziehungsweise den Kindergarten geschickt. Davon frühstücken 14 Prozent der Kinder ausschließlich zu Hause oder bekommen maximal Geld für den Schulkiosk oder für den Bäcker mit. Bei den übrigen 8 Prozent wird die Zwischenmahlzeit gegen einen monatlichen Geldbetrag in die Hände der Schule oder des Kindergartens gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung der Central Krankenversicherung, die von forsa durchgeführt wurde.

 

Vor allem Ostdeutsche sorgen für Abwechslung in der Brotbüchse

Erfreulich ist, dass für Eltern, die ihren Kindern eine Frühstücksbox mit in den Kindergarten oder die Schule geben, Obst (79 Prozent) und Gemüse (52 Prozent) üblicherweise neben dem Butterbrot dazugehören. Allerdings isst überhaupt nur jedes dritte Kind seinen Pausensnack auf. So bringen 50 Prozent der Kinder häufig das Frühstücksbrot und jeweils 20 Prozent das mitgenommene Obst oder Gemüse wieder zurück. „Dafür gibt es sicher viele Gründe.  Aber wir beobachten immer mehr Schulen mit einem umfangreich bestückten Kiosk, der den Pausensnackbedarf der Kinder abdeckt. Leider sind diese Angebote häufig nicht das, was man unter einer gesunden, kindgerechten Ernährung versteht. Hier sind aus unserer Sicht die Länder gefordert, ein ausgewogenes Angebot durch die Schulen einzufordern. Es sollte nicht sein, dass den Kindern im Unterricht Inhalte zur gesunden Ernährung vermittelt werden und beim Verlassen des Klassenzimmers das Gegenteil durch die Schulkioske angeboten wird“, sagt Heinz Teuscher, Vorstandsvorsitzender der Central Krankenversicherung. 

 

Am größten ist die Vielfalt, die Kinder in Ostdeutschland in ihrer Frühstücksbox finden. Eltern geben hier nicht nur am häufigsten Obst oder Gemüse mit, sondern sorgen auch mit Joghurt, einem Ei oder Nüssen für Abwechslung. Diese Lebensmittel kommen sogar doppelt so häufig mit in die Frühstücksbox wie bei Kindern im Westen der Republik. [Tatsächlich trifft die bunte Brotbüchse auch den Geschmack der Kinder: So wird im Osten vergleichsweise am wenigsten wieder mit zurück gebracht. Angesichts dessen ist durchaus vertretbar, dass Ostdeutsche ihren Kindern bundesweit auch am häufigsten Süßigkeiten mitgeben (Ost: 15 Prozent, Süd: 6 Prozent, West: 6 Prozent, Nord: 1 Prozent).

 

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Gesundes Essverhalten am Familientisch üben

„Eltern achten dabei auf einen guten Mix an Nahrungsmitteln und geben ihren Kindern auch gesunde Snacks wie Obst oder Gemüse mit. Die besten Bemühungen nützen jedoch nichts, wenn ein Großteil dessen wieder mit nach Hause gebracht wird. Deshalb gilt es, von klein an ein gesundes Essverhalten am Familientisch zu üben und gesundes Essen schmackhaft zu machen“, erklärt Dr. Markus Homann von der Central

 

3 Tipps für eine attraktive Frühstücksbox

– Bringen Sie Farbe ins Spiel: Pausenbrote, die mit einem Salatblatt, frischen Kräutern, Tomaten- oder Gurkenscheiben garniert sind, sind nicht nur gesund, sondern machen Kindern auch noch Spaß.

– Geben Sie Obst in Stücke geschnitten oder zum Beispiel als Fruchtspieß mit – das schmeckt auch den größten Obstmuffeln. Ideal ist Saisonobst, weil es die wenigsten Schadstoffe enthält.

– Fertige Pausensnacks wie Milchriegel, Kindermüsli oder -joghurt gaukeln vor, gesund zu sein, enthalten aber meist zu viel Fett und Zucker. Geben Sie stattdessen lieber Naturjoghurt mit frischem Obst oder Müsli mit.

 

Frühstücksbox-Hitlist: Eier und Müsli sind besonders beliebt

Ein weiterer Tipp ist, die Kinder bei der Auswahl der Pausensnacks mitbestimmen zu lassen. Laut der Central-Umfrage sind Eier und Müsli die Highlights in der Frühstücksbox von deutschen Schul- und Kindergartenkindern und werden besonders selten wieder mit nach Hause gebracht. Überraschend: Fertig abgepackte herzhafte Snacks und Süßigkeiten haben immerhin eine Rücklaufquote von 15 beziehungsweise 13 Prozent.

 

Umfragebedingungen

Im Auftrag der Central Krankenversicherung führte das Meinungsforschungsinstitut forsa eine repräsentative Befragung unter 500 Eltern mit Kindern im Alter von zwei bis zwölf Jahren durch. Die Befragung wurde vom 28.9. bis 10.10.2014 durchgeführt. (humanenws)

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