Experten erklären, wie man den „Zucker“ und seine Folgen ausbremsen kann

Ein bisschen „Zucker“ – damit ist nicht zu spaßen: Schon leicht erhöhte Blutzuckerwerte können dem Körper schaden. Fachleute beantworten drei wichtige Fragen zu der Volkskrankheit Diabetes und ihren Folgen.

 

Warum ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel gefährlich?

Sind die Glukosewerte im Blut zeitweise oder dauerhaft erhöht, bilden sich schädliche Abbauprodukte des Zuckers. Diese können die Blutgefäße sowie Nerven angreifen und diabetische Folgeerkrankungen verursachen. So ist beispielsweise etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes von einer Nervenschädigung – der sogenannten diabetischen Neuropathie – betroffen. Dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zufolge tritt diese Folgeerkrankung nicht selten sogar schon im Vorstadium des Diabetes auf.

 

Was kann man dagegen unternehmen?

Dr. Alin Stirban, Internist und Diabetologe am Sana Klinikum Remscheid, weist darauf hin, dass oberstes Ziel eine gute Blutzuckereinstellung sei. Zudem sei es wichtig, weitere nerven- und gefäßschädigende Einwirkungen – etwa durch Alkohol oder Nikotin – zu vermeiden. Zusätzlich können rezeptfreie, vitaminähnliche Wirkstoffe hilfreich sein. Die Vitamin-B1-Vorstufe Benfotiamin kann beispielsweise die Bildung schädlicher Zuckerabbauprodukte hemmen und die mit einer Neuropathie verbundenen Beschwerden, wie Kribbbeln, Schmerzen oder Taubheit in den Füßen lindern. Dr. Nadine Mattes, Diabetologin am Bürgerhospital Stuttgart, erklärt, wie man Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten vermeiden kann: „Es hilft, möglichst langsam verdauliche Kohlenhydrate – beispielsweise Vollkornprodukte – zu essen und auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten.“

 

Was können Diabetiker tun, wenn die gute Blutzucker-Einstellung nicht gelingt?

Dr. Helga Zeller-Stefan, Diabetologin in Essen: „Diabetiker sollten ihre Therapie von einem Diabetes-Spezialisten – einem sogenannten Diabetologen – überprüfen lassen. Es kann sein, dass eine Umstellung der Medikamente oder eine Erweiterung der aktuellen Therapie notwendig wird.“ Ein Langzeitblutzuckerwert von weniger als 7,5 Prozent sei für die Vorbeugung von Folgeerkrankungen wie der Neuropathie wichtig. (djd).

 

Die Nerven schützen

(djd). Kribbelnde, schmerzende oder taube Füße sind Warnzeichen, die von Zuckerkranken beachtet werden sollten. Sie können auf eine diabetische Nervenschädigung (Neuropathie) hinweisen. Je eher diese erkannt wird, umso besser lässt sie sich behandeln. Neben einer guten Blutzuckereinstellung können vitaminähnliche Wirkstoffe wie das Benfotiamin helfen, das etwa in „milgamma protekt“ (rezeptfrei in der Apotheke) enthalten ist. Es kann Symptome wie Schmerzen und Missempfindungen in den Füßen lindern und die Bildung nerven- und gefäßschädigender Zucker-Abbauprodukte reduzieren.

 

Wer viel frisches Gemüse und Vollkornprodukte isst, kann dafür sorgen, dass der Blutzucker nach den Mahlzeiten nicht so stark in die Höhe schießt. Will man den Diabetes und seine Folgeerkrankungen ausbremsen, sollte man den Blutzucker möglichst gut einstellen lassen. Kribbelnde und brennende Füße können ein Warnzeichen für eine Folgeerkrankung des Diabetes, die Nervenschädigung Neuropathie, sein.(djd).

 

 

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